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neue Oberfläche
Die wohl auffälligste Änderung ist die vollständig neu gestaltete Oberfläche des Programms - sowohl in optischer als auch in technisch er Hinsicht.
Dreiteilung
Auf der linken Seite befindet sich die Steuerung des Programms. Hier kann zwischen den einzelnen Bereichen und den dazugehörigen Themen gewechselt werden.
In der Mitte werden zu jedem Thema die zugehörigen Eingabe- / Auswertungsbereiche angeboten. Zusätzlich stehen hier Assistenten zur Verfügung, mit denen sich Vorgänge (wie z. B. ein Mieterwechsel) einfacher abbilden lassen. Die mit den Assistenten erfassten Daten werden anschließend vom Programm auf die einzelnen Bereiche verteilt. Als letztes finden sich in der Mitte noch Übersichten, in denen nützliche Informationen im Überblick dargestellt werden.
Rechts befindet sich ein Informationsbereich, in dem das aktuelle Thema oder der aktuelle Eingabe- / Auswertungsbereich beschrieben wird. Zusätzlich werden hier Zusatzinformationen und Partnerangebote angezeigt. Als letztes finden sich hier noch Informationen zu dem aktuellen Update des Programms.
Menü- und Symbolleiste
Sowohl die Menüleiste als auch die Symbolleiste wurden wesentlich entschlackt. Die Assistenten wurden wie bereits erwähnt den jeweiligen Bereichen zugeordnet und können von dort direkt aufgerufen werden. Neu hinzugekommen ist eine Adresszeile, in der das Programm anzeigt, in welchem Bereich man sich gerade befindet. Neben der Adresszeile befindet sich die Gebäudeauswahl, mit der die in den Eingabemasken angezeigten Daten auf ein Gebäude eingeschränkt werden können.
Datentabellen und Eingabemasken
In den Eingabe- und Auswertungsbereichen sind die Daten neu geordnet und mit Zwischenüberschriften zur besseren Übersicht versehen worden. Informationen, die für die Abrechnung nicht unbedingt benötigt werden und die Einstellungen zu den Auswertungen können mit einem Klick auf die "anzeigen"-Links neben der jeweiligen Überschrift ein- und mit einem erneuten Klick auf den "ausblenden" Link wieder versteckt werden. Zusatzinformationen zu einzelnen Teilen der Masken können mit Hilfe der kleinen Fragezeichen innerhalb der Maske ein- und wieder ausgeblendet werden.
Innerhalb der Tabellen können Spalten ein- und ausgeblendet werden. Hierzu dienen die entsprechenden Einträge in dem Menü, welches erscheint, wenn man mit der rechten Maustaste auf die Tabelle klickt.
In den Eingabemasken wurden die Bereiche thematisch noch stärker gegliedert. Weniger relevante Informationen wurden ausgeblendet und können mit einem Klick auf "anzeigen" wieder sichtbar gemacht werden.
Vorauswahl von aktiven Kosten- und Einnahmearten
Um insbesondere Neueinsteigern die Arbeit mit dem Programm zu vereinfachen, wurde die Anzahl der aktiven Konten reduziert um so bei der Erfassung der Kosten und Einnahmen mehr Übersicht zu schaffen. Die Konten wurden nicht gelöscht, sondern lediglich auf inaktiv gesetzt. So können die benötigten Konten bei dem jeweiligen Objekt jederzeit wieder aktiviert werden, wenn sie benötigt werden.
Layout der Auswertungen / Textverarbeitung
Das Layout der Auswertungen wurde grundlegend überarbeitet und neu Strukturiert um die wesentlichen Informationen schnell verfügbar zu machen. Des Weiteren besteht jetzt die Möglichkeit die Inhalte der Auswertungen in eigenen Vorlagen in der Textverarbeitung Microsoft Word ausgeben zu lassen.
neue Heizkostenverordnung 2009
Ab 1.1.2009 gilt die neue Heizkostenverordnung. Die wichtigsten Änderungen dieser Abrechnung haben wir hier in Kürze für Sie zusammengefasst.
Das Verfahren zur Ermittlung des Energieverbrauchs für Warmwasser wurde neu geregelt. So entfällt für Abrechnungszeiträume ab dem 1.1.2009 die bisherige Möglichkeit der Aufteilung von 82 / 18 zwischen Heizung und Warmwasser. Der Anteil des Warmwassers muss ab dem 1.1.2013 mit einem Wärmemengenzähler erfasst werden und bis zu dessen Einbau nach der Formel der Heizkostenverordnung ermittelt werden. Ist der Einbau von Wärmezählern mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden, kann auch über den 1.1.2013 hinaus die Wärmemenge berechnet werden. Für Passivhäuser mit einem Heizwärmeverbrauch von weniger als 15 kWh / m² im Jahr entfällt die Pflicht zur Verbrauchserfassung.
Für Gebäude, welche die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1994 nicht erfüllen, mit Öl- oder Gasheizungen versorgt werden und freiliegende Leitung der Wärmeverteilung überwiegend gedämmt sind, wird der Aufteilungsmaßstab zwischen Grund- und Verbrauchskosten bei den Heizkosten auf 30 / 70 festgeschrieben. Das bisherige Wahlrecht zwischen 30 und 50 Prozent für die Grundkosten entfällt für diese Gebäude.
Die Ablesewerte müssen den Nutzern zeitnahe - das bedeutet in der Regel innerhalb eines Monats - schriftlich mitgeteilt werden. Diese Pflicht entfällt, wenn das Ergebnis über einen längeren Zeitraum in den Räumen des Nutzers gespeichert wird (z. B. bei Verdunstern, wenn die Vorjahresampulle im Gerät verbleibt).
Der Abrechnungsmaßstab für Heiz- und Warmwasserkosten kann vor jedem Abrechnungszeitraum neu festgelegt werden, wenn ein sachgerechter Grund vorliegt (z. B. wenn der bisherige Abrechnungsmaßstab bei objektiver Betrachtung zu unbilligen Ergebnissen führt). Der neue Maßstab muss den Mietern vor Beginn des neuen Abrechnungszeitraums mitgeteilt werden.
Alte Heizkostenverteiler und Warmwasserkostenzähler, die vor dem 1.7.1981 eingebaut wurden, müssen bis zum 31.12.2013 durch neue Geräte ersetzt werden.
Kosten für die Verbrauchsanalyse und Eichkosten können im Rahmen der Heizkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden.