WISO Börse 2009
Version 9.10
Stand:
19.Februar 2009
Allgemein
Darstellung der Konten im Explorer
Im Explorer wurden Konten so dargestellt, als könnten
sie aufgeklappt werden (mit einem Plus-Zeichen vor dem Symbol). Mit Einführung
der neuen Depotstruktur befinden sich jedoch keine Objekte mehr unterhalb der
Konten.
Löschen von Inhabern im Explorer
Beim Verschieben eines Inhabers in den Papierkorb
konnte es vorkommen, dass das Löschen nicht vollständig durchgesetzt wurde und
eine Strukturanalyse mit dem Datenbank-Werkzeug notwendig wurde.
Shortcut <F12> Eigenschaften
Drückte man bei
geöffnetem Workspace die Taste <F12>, so wechselte man in den Vollbildmodus
und öffnete nicht wie erwartet den Eigenschaftendialog des aktuell im Explorer
markierten Objekts.
Shortcut <F11>
Vollbildmodus
Mit der Taste <F11> wechseln Sie nun
schnell in den Vollbildmodus.
Objekt-Export und –Import aus Versionen vor 9.00
Verschiedene Detailprobleme mit dem Objekt-Export
und –Import von Inhabern wurden gelöst.
Watchlist-Assistent
In der Wertpapierauswahl konnten keine
Zertifikate ausgewählt werden.
Eingabe negativer Zahlen
Bei der Eingabe von negativen Zahlen wurde ein
Minuszeichen wieder gelöscht, wenn es alleine stand.
Depotmanagement
Darstellung der steuerlichen Gewinne
und Verluste
Durch einen Fehler im Datenbank-Upgrade wurde bei
Auslieferungen innerhalb der Spekulationsfrist der steuerliche Gewinn bzw.
Verlust falsch angegeben.
Steuerliche Einstandswertkorrektur
Beim Transaktionstyp <Steuerliche
Einstandswertkorrektur> kam eine Fehlermeldung, wenn man das Dialogfenster
zur Erfassung ohne Eingabe mit dem Button <Einstand korrigieren> zu
schließen versuchte.
Einbuchen von Bezugsrechten
Beim Einbuchen von Bezugsrechten
wurde der steuerliche Einstandskurs komplett aus der Altaktie übernommen
anstatt den Einlieferungskurs zu berücksichtigen.
Bareinlagen, Barentnahmen, Neutrale Buchungen,
Limitgebühren
Beim Erfassen dieser Kontobewegungen kam es zu
einem Problem, wenn das Buchungsdatum verändert wurde und in 2009 liegt. Der
ausmachende Betrag wurde zunächst richtig in der Buchungsmaske angezeigt, beim
Speichern aber fälschlicherweise um die Abgeltungsteuer reduziert. Der falsch
gebuchte Betrag musste über die Wiedervorlage der Kontobewegung korrigiert
werden.
Poolfaktorrückzahlung
Eine Poolfaktorrückzahlung
konnte nicht erfasst werden, der Wert <Poolfaktor neu> wurde nicht gespeichert.
Einlieferung
Bei Aktivierung des historischen Einstands in
Kombination mit einem historischen Devisenkurs und einem Kursfaktor ungleich 1,
wie er z. B. bei CHF vorkommt, wurde der vorgeblendete Devisenkurs ohne
Bereinigung um den Kursfaktor gespeichert. Daher musste die Bereinigung um den
Kursfaktor manuell beim Erfassen des historischen Devisenkurses vorgenommen
werden, d. h. ein vorgeblendeter Devisenkurs von z. B. 66,82 CHFàEUR musste mit 0,6682 CHFàEUR überschrieben werden.
Einlieferungen im Rahmen von Depotumbuchungen
Bei Einlieferungen im Rahmen von
Depotumbuchungen wurden im Protokoll außerhalb der Spekulationsfrist
befindliche Wertpapierbestände als innerhalb klassifiziert.
Auslieferung bei Futures
Bei der Auslieferung von Futures überlappten sich
auf der zweiten Seite des Dialogfensters <Auslieferung> das Eingabefeld
<Opening-Kurs> und das Kontrollkästchen <Exogen>. Der Opening-Kurs
wird bei Auslieferungen von Futures nicht benötigt und wurde entfernt.
Wertpapiertausch
Beim Erfassen eines Wertpapiertauschs wurden die
in der Auslieferung angegebenen Datumswerte (Bewertungsdatum und Valuta) nicht
automatisch in die zugehörige Einlieferung übernommen und mussten erneut
eingetragen werden.
Short-Opening einer Option
Die Abgeltungsteuer konnte nicht direkt beim
Short-Opening Geschäft erfasst werden und musste im Rahmen einer
Steuerbelastung nachgetragen werden.
Konto-Auswahl beim Erfassen
von Transaktionen
Wenn man eine Transaktion erfasste, wurde immer
das erste Konto in der Auswahlliste anstatt des jeweiligen
Standard-Abrechnungskontos ausgewählt.
Tranchen eingeben
Die Anzahl der Nachkommastellen war im
Dialogfenster zur Erfassung von Tranchen nicht für alle Felder an die Anzeige
im Dialogfenster zur Erfassung der Transaktionen angepasst.
Bei der Wiedervorlage von Tranchen war der
Button <OK> initial deaktiviert.
Beim Einfügen einer neuen Tranche wird nun
der Restnennwert vorgeblendet.
Provisionsschema
Beim Anlegen eines neuen Modells blieb der
Modell-Eintrag im Dialogfenster <Order-Provisionen verwalten> auf
<Kein Provisionsschema>. Versuchte man dann die Staffel zu erweitern, kam
eine Fehlermeldung.
Auswertungen
Cashflow-Prognose
Im Jahr der Endfälligkeit einer Anleihe wurde der
gleichzeitig anfallende Zinsbetrag nicht ausgewiesen.
Ertragsaufstellung
Bei Short-Closing Geschäften deren Opening auf
2008 und 2009 verteilt ist, wurde der resultierende steuerpflichtige Gewinn
vollständig als Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften gewertet und
ausgewiesen. Tatsächlich hat dieser Gewinn jedoch zusätzlich einen
Abgeltungsteuer-Anteil.
Bei einem Anleihe- oder Fondsverkauf in 2009
unter Bestandsschutz fällt keine Abgeltungsteuer an. Es fallen aber Steuern
für den Stückzins bzw. Zwischengewinn an. In der Ertragsaufstellung wurden
diese Stückzinsen bzw. Zwischengewinne unter Veräußerungsgewinn (statt unter
Zinsen) aufgeführt. Die anfallenden Steuern fehlten.
Vermögensübersicht
Die Angaben <Anzahl außerhalb Spek-Frist>,
<Anzahl Speksteuer> und <Anzahl steuerfrei> wurden unter bestimmten
Konstellationen der Transaktionshistorie falsch ermittelt und ausgewiesen.
Die Angabe von Anleihezinsen unter der Spalte
<Zinsen/Dividenden> war fehlerhaft, wenn die Anleiheposition schon einmal
glattgestellt und neu aufgebaut wurde. Die i. d. R. anfallende
Stückzinszahlung der letzten Glattstellung wurde fälschlicherweise mit
berücksichtigt.
Die Werte in der Spalte <Wertanteil %> in
der Vermögensübersicht summierten sich in bestimmten Konstellationen mit
Festgeld für das Jahr 2008 nicht zu 100%.
Protokoll
Im Protokoll wurde der Bestand in der Spalte
<Spek.Steuer Bestand innerhalb> nach einem (Teil-)Verkauf innerhalb der
Spekulationsfrist nicht aktualisiert. Die Werte in den anderen Spalten zur
Spek.-Steuer waren in diesen Fällen ebenfalls falsch.
Die Duration von Floatern wird als Restlaufzeit
bis zum nächsten Zinstermin berechnet. Bei Anleihen mit Zinshistorie fehlte im
Anleihe-Rechner die Ergänzung in die Zukunft hinein, so dass eine normale
Kuponbond-Duration errechnet wurde.
Bei der Auswertung des Laufzeitfeldes von
Anleihen wurde ein ggf. erfasstes Datum herangezogen, obwohl die Anleihe als
Endlosanleihe markiert war.
Zertifikateanalyse
Auch bei der Auswertung des Laufzeitfeldes von
Zertifikaten wurde ein ggf. erfasstes Datum herangezogen, obwohl das Zertifikat
als Endloszertifikat markiert war.